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Bäume sind unser Zeitjoker

Anlässlich der Markteinführung von Eco Balance spricht Volkmar Halbe, Vorsitzender der Geschäftsführung von Parador, mit dem 13-jährigen Felix Finkbeiner, dem Gründer und Weltpräsidenten der Kinderstiftung Plant-for-the-Planet, über die Macht guter Ideen.

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Felix Finkbeiner Wir wollen weltweit 1.000 Milliarden Bäume als Zeichen der Klimagerechtigkeit pflanzen. Nachhaltigkeit ist für uns kein Modewort für Sonntagsreden, sondern das einzige Konzept, damit wir Kinder auch eine Zukunft haben, wie ihr Erwachsenen sie hattet.

Volkmar Halbe Damit habt ihr euch einiges vorgenommen! Wir möchten auch unseren Beitrag dazu leisten und unterstützen euch dabei, indem wir für jedes Paket Eco Balance, das Parador verkauft, gemeinsam mit Plant-for-the-Planet einen Baum pflanzen.

Felix Finkbeiner Über diese Unterstützung freuen wir uns sehr. Dabei entwickelte sich unsere Bewegung erst einmal ohne Anstoß von außen aus einer Schulidee. Ich sollte ein Referat über die Klimakrise halten. Damals erfuhr ich von der Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai, die in Kenia und anderen Ländern in dreißig Jahren dreißig Millionen Bäume gepflanzt hatte. Als ich davon hörte, kam mir spontan die Idee, dass wir Kinder doch auch Bäume pflanzen können, in Deutschland und auf der ganzen Welt.

Volkmar Halbe Genau das finde ich an eurer Initiative so toll: dass sie sich derart gigantisch ausrollt. Dieses Ich fang einfach an, ich treib das weiter!, das zeigt Plant-for-the-Planet unglaublich ursprünglich. Es ist viel möglich, wenn man nur will; wenn eine gute Idee im Spiel ist, gepaart mit einer gesunden Portion Beharrlichkeit. Das gilt für Parador genauso wie für Plant-for-the-Planet: Entscheidend ist, dass man einen Gedanken, eine Idee am Horizont sieht. Im nächsten Schritt gilt es, Mitstreiter dafür zu begeistern, allein schafft man wenig. Ich vergleiche das gerne mit einem Puzzle. Felix, stell dir vor, ich lege dir ein Puzzle mit 300 Teilen hin. Wie lange brauchst du dafür?

Felix Finkbeiner Eine Stunde?

Volkmar Halbe Nun stell dir vor, dass dir jede Vorlage fehlt. Jetzt brauchst du schon wesentlich länger! So ist es auch mit dem Leitbild von Unternehmen: Je klarer die Vorlage ist, desto leichter ist es, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Nehmen wir Eco Balance. Mit unseren neuen Laminat- und Parkettprodukten verbinden wir Designqualität und technische Innovation mit einer nachhaltigen, ökologisch sinnvollen Fertigung. So können wir bei unserem Eco Balance Parkett durch Verwendung von weniger Holz bei gleicher anspruchsvoller Materialqualität noch Ressourcen schonender arbeiten als bislang. Außerdem produzieren wir im österreichischen Güssing, ein Ort, der als öko-Mekka bezeichnet wird, weil man dort mittels Biomasse-Kraftwerk eine autarke Energieoase geschaffen hat. Im Kraftwerk werden täglich fünfzig Tonnen Holz verdampft, vor allem Abfälle aus unserer Parkettfabrik, die selbst ausschließlich Ökostrom aus Wasserkraft nutzt. Aus der so gewonnenen Energie entstehen mehr Fernwärme und Strom, als die Gemeinde Güssing selbst verbrauchen kann und in Zukunft sogar Biodiesel. In seinem Betrieb setzt das Kraftwerk nur soviel CO2 frei, wie die Bäume, die die Biomasse bilden, vorher bei ihrem Wachsen der Atmosphäre über Photosynthese entnommen haben. Der Zyklus Wachsen des Baumes und Verbrennen des Baumes ist in sich daher CO2-neutral.

Felix Finkbeiner Klingt spannend!

Volkmar Halbe Wer mit Waldbewirtschaftung arbeitet, wird automatisch sehr sensibel dafür, dass nicht alles im Überfluss da ist. Regenerierbare lebende Ressourcen dürfen nur in dem Maße genutzt werden, wie Bestände natürlich nachwachsen. Die Ressourcen sind begrenzt.

Felix Finkbeiner Das sehen wir Kinder genauso. Erst vor kurzem waren wir mit Plant-for-the-Planet in Afrika – in Kenia, Tansania, Südafrika und Lesotho. Dort haben wir zwanzig Kinderakademien veranstaltet. Das sind Eintages-Workshops, bei denen wir Kinder dazu ermutigen, aktiv zu werden und Bäume zu pflanzen. Außerdem sprechen wir in diesem Zusammenhang über unseren 3-Punkte-Plan, wie wir die Welt retten würden, wenn wir die Regierungschefs wären. Der erste Punkt ist, weltweit 1.000 Milliarden Bäume zu pflanzen. Der zweite, dass wir auf Null Emissionen CO2 heruntermüssen bis zum Jahr 2050. Das klingt schwierig – um die Erderwärmung zu beschränken, müssen aber dringend Schritte unternommen werden. Und unmöglich kann es auch nicht sein. Die gesamte Technologie, die wir dafür brauchen, existiert heute schon. Wir müssen sie nur anwenden – das zeigt auch Ihr Beispiel Güssing.

Volkmar Halbe Es freut mich, wenn wir das Denken und Handeln von Menschen positiv beeinflussen können.

Felix Finkbeiner Allerdings lösen wir die Probleme auf der Welt nicht nur dadurch, dass alle Menschen, dass alle Firmen einen positiven Beitrag leisten. Wir brauchen zusätzlich weltweite Gesetze. Sonst schaffen wir es nicht, jeden dazu zu bewegen, sein Verhalten wirklich zu verändern. Leider gibt es keine funktionierende Politik auf der Weltebene, die global gültige Spielregeln aufstellen würde. Eine Regel wie etwa unseren dritten Punkt zur Rettung unserer Zukunft: Jeder Mensch darf nur eine limitierte Menge CO2 rauspusten im Jahr, das sind 1,5 Tonnen. Wer mehr rauspusten will, muss zahlen an die, die weniger rauspusten. Das nennen wir Klimagerechtigkeit. Deswegen gefällt es mir sehr gut, dass Parador uns unterstützt – nicht nur durch das Pflanzen von Bäumen, sondern auch durch das gemeinsame Ausrichten von Akademien. So erreichen wir noch mehr Kinder, die Teil des Ganzen werden und als Botschafter für Klimagerechtigkeit an unserem Erfolg arbeiten.

Volkmar Halbe Auch das ist ein wesentlicher Aspekt von Nachhaltigkeit, die Du vorher erwähnt hast: Die Entwicklung der Gesellschaft als ein Weg, der Partizipation für alle ermöglicht – mit dem Ziel, eine auf Dauer zukunftsfähige, für alle lebenswerte Gemeinschaft zu erreichen. Dieser Verantwortung sind wir uns als Unternehmen, das auf der ganzen Welt wirtschaftet, gewiss. Diesen sozialen Aspekt der Nachhaltigkeit in der Balance zu halten mit dem ökologischen, aber auch mit dem wirtschaftlichen, der ja die Grundlage dafür ist, dauerhaften Erwerb und Wohlstand zu erreichen, ist schon immer unser Anspruch gewesen. Bei Parador treffen sich unternehmerisches Denken und Ökologie – von unseren Partnern in der Waldbewirtschaftung über die gesamte Produktion bis hin zu Details wie etwa der Verpackungen unserer Produkte. Das gilt nicht nur für Eco Balance Parkett. Auch zur Herstellung unseres neuen Laminatsortimentes verwenden wir Rohstoffe aus heimischer, nachhaltiger Forstwirtschaft, die frei von organischen Lösemitteln und damit emissionsarm sind. Hergestellt wird Eco Balance Laminat in unserem Werk in Coesfeld – sollte hier einmal etwas nicht stimmen, kriege ich es als erster mit, mein Schreibtisch steht schließlich nur ein paar Meter von der Produktion entfernt. Aber es stimmt eben alles. Dafür sorgen wir in unserem eigenen Interesse – und im Interesse unserer Kinder.

Felix Finkbeiner Ich finde es gut, wenn sich Geschäftsführer von großen Unternehmen Gedanken über die Zukunft von uns Kindern machen. Wenn sich die Unternehmenslenker, die Politiker und die Bürger zusammentun, dann könntet Ihr gemeinsam die Zukunft von uns Kindern retten.

Volkmar Halbe Da sind wir einer Meinung und ich wünsche euch weiter viel Erfolg!

 

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DIE SCHÜLER-INITIATIVE "PLANT FOR THE PLANET"

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