Bitte aktualisieren Sie Ihren Web-Browser.

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

wir freuen uns, Sie auf Parador.de begrüßen zu dürfen.

Wir sind bestrebt, Ihnen ein attraktives, besonders angenehmes und sicheres Nutzungserlebnis auf unsere Website zu bieten. Aus diesem Grunde arbeiten wir mit den neusten Webtechnologien. Der Browser, mit dem Sie Parador.de gerade aufrufen, ist leider veraltet und unterstützt diese Technologien nicht vollständig.

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um auf Parador.de weiter surfen zu können. Besuchen Sie dazu einfach die Website Ihres Browsers und laden Sie dort die neueste Version herunter. Dies dauert nur wenige Sekunden.

Natürlich sind wir auch gerne persönlich für Sie da:

Tel. +49 (0) 2541 736 678 (zum Ortstarif im deutschen Festnetz)
Mo. - Fr.: 8:00 – 19:00 Uhr , Sa.: 9:00 – 13:00 Uhr

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Parador Team

Direkt zur Website vom Internet Explorer
Direkt zur Website von Mozilla Firefox
Direkt zur Website von Google Chrome

Teilen
  • Darüber tweeten
  • Google +1
  • Pinnen Sie das Bild
  • Teilen Sie das Produkt

Mailänder Möbelmesse 2014

Coesfeld, im Mai 2014 – Es ist wieder bunter, wieder wohnlicher – so der erste Eindruck in den Mailänder Messehallen. Klassiker, teils als Re-Editionen neu aufgelegt, sorgen für vertraute Ansichten und zeigen: Alles, was es einmal gab, jede Idee,

Ähnliche Artikel

Pink und Pop

Zum Artikel

Trends auf der Mailänder Möbelmesse
Mehr Farbe, mehr Wohnlichkeit

Aus Mailand berichten Mitarbeiter der Firma Parador, die den „Salone del Mobile“ seit vielen Jahren regelmäßig besuchen und nach aktuellen Trends Ausschau halten.

Es ist wieder bunter, wieder wohnlicher – so der erste Eindruck in den Mailänder Messehallen. Klassiker, teils als Re-Editionen neu aufgelegt, sorgen für vertraute Ansichten und zeigen: Alles, was es einmal gab, jede Idee, Welle oder Trenderscheinung, die die Welt eine bestimmte Zeitlang geprägt und gestaltet haben, kommen wieder. Nicht identisch, sondern mit veränderten Nuancen, neuartigen Ansätzen und Anpassungen, die dem aktuellen Lebensgefühl entsprechen. Einige Trends sind dabei besonders aufgefallen: Farben verbreiten gute Laune, das Naturmaterial Holz setzt sich noch stärker durch, Oberflächen werden von Strukturen geprägt und vielerorts glänzt Metallenes.

Farben machen Spaß!

Es ist im wahrsten Sinne des Wortes augenscheinlich: Die Hallen des Salone del Mobile sind wieder bunter. Leuchtende Akzente in Quitschgelb, Maigrün, Petrol, Aquamarin oder Rot ziehen die Blicke an, klare Pastelltöne in zartem Rosa, Apricot, Flieder, lichtem Grün oder hellem Blau gestalten große, plakative Farbflächen, Primärfarben und Farbverläufe, die fast verblichen wirken, sind echte Hingucker. Anstelle einer kühlen Distanziertheit ist eine farbenfrohe Nähe getreten, die zum Wohnen einlädt. Zur neuen Wohnlichkeit passen auch Möbellandschaften in braunen, gedeckten Farben oder warmen Grautönen, die hier und da aufgelockert durch Farbpunkte als optisches Highlight. Auffällig in diesem Zusammenhang war die Ausstellung von MDF Italia. Bislang war das Designlabel vor allem für Kreationen in Schwarz-Weiß bekannt, dieses Jahr zeigte es eine Wohnwelt in braun-grau. Die spielerische Freiheit und den neuen Spaß an Farben veranschaulicht ein Tisch aus dem Hause Meritalia: Je nachdem, aus welcher Perspektive betrachtet, changiert er in unterschiedlicher Farben. 

Skandinavisches Holz und Nussbäume

Viele Hersteller setzen weiter vermehrt auf Holz; manchmal nur als Akzent, um eine große Fläche aufzulockern, an anderen Stellen sieht man auch komplette Möbel oder Arrangements, die ganz aus Holz gebaut wurden. Verwendet werden helle Hölzer im skandinavischen Stil, wie gebleichte Eiche, Esche und Douglasie in ruhiger, schlichter Sortierung. Daneben gewinnt auch der Nussbaum an Bedeutung. 

Rustikales Holz zieht in Küchen ein

Landhausdielen und  Hölzer in ursprünglicher Sortierung sind schon seit Jahren ein wichtiger Trend auf dem Bodenmarkt. Die Vorliebe für rustikale Hölzer hat nun auch die Küchengestalter erfasst. Man sieht Küchenblöcke, die mit alten und neuen Trends spielen, wie beispielsweise einen architektonisch belassenen Korpus, der Elemente aus natürlich wirkendem Holz integriert oder poliertes Edelstahl in Kombination mit uraltem Holz. In den Installationen der großen Küchenhersteller begegnet man diesem Trend auch mit zaghaften Schritten, indem man die eleganten Möbel mit Accessoires ausstattet, die schon „angeschrabbelt“ sind;  also alte, vielbenutzte Holzhocker oder rudimentäre Beistelltische mit langer Geschichte, die in der Ausstellung einen spannenden Kontrast erzeugen.

Tasten, fühlen, sehen: Strukturen regen die Sinne an

Wohnlichkeit definiert sich nicht allein über Farben. Materialitäten, die sinnliche und ästhetische Erlebnisse bieten, gestalten die Atmosphäre eines Raumes. In Mailand konnte man sehen, dass sich viele Kreative sensibel und mit größter Aufmerksamkeit der Beschaffenheit von Oberflächen widmen – ganz gleich aus welchem Material sie geschaffen sind. Holz darf sich natürlich anfühlen, Reifespuren sind erwünscht und werden durch handwerkliches Know-how mit Präzision und Hingabe fein herausgearbeitet. Das gilt auch für die verwendeten Textilien. Feine, edle Stoffe, die zum Anfassen einladen, deutlich Webstrukturen, Prägungen analog zu optischen Mustern oder unerwartete Materialien wie echte Felle bringen viel Abwechslung und bieten einen weiten Spielraum für Individualität.

Glänzende Ansichten in Kupfer, Gold und Messing

Die große Sehnsucht nach dem Echten, anfassbar Schönen findet sich gleichermaßen in der aktuellen Vorliebe der Kreativen für reine Metalle und Legierungen. Auch hier fällt auf, dass die einfühlsame Behandlung der Oberfläche in den Vordergrund gerückt ist; das Material wird gebürstet, poliert oder mit besonderen Techniken aus der Goldschmiedekunst zu Meisterstücken verarbeitet. Bei Moroso sieht man Anklänge an Kupfer,  bei Kartell schimmert alles golden. Accessoires ganz aus Kupfer oder Messing  leuchten an vielen Messeständen, Rohrkonstruktionen aus Kupfer entfernen sich von der reinen Zweckmäßigkeit zu gestaltenden Elementen, metallene Fäden durchziehen hochwertige Textilien. 

Die Stofflichkeit, die Materialität der Dinge erfährt Wertschätzung. Stand in den letzten Jahren ein Aspekt der Nachhaltigkeit im Vordergrund, der vor allem die Erhaltung fokussierte, so kann man jetzt spüren, dass die Gedanken zum Wert des Existenten weiter reifen. Das, was natürlich vorhanden ist, wird mit größtem Respekt bedacht und beispielsweise durch besonders geeignete Verfahren veredelt. Und: es wird mutig kombiniert. Gerade durch den Mix der Materialien entstehen oszillierende Spannungen, die immer wieder aufs Neue faszinieren.

Rekorde und schönes Wetter

Claudio Luti, Präsident des Messeveranstalters Cosmit, zeigte sich mit der Messe außerordentlich zufrieden und verkündete wieder einmal Rekorde: 357.212 Besucher wurden gezählt – ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zu 2013. 1.737 Aussteller waren zugelassen, und, so verrät Luti, es stehen noch viele Hersteller auf der Warteliste. In Zusammenarbeit mit der Stadt Mailand fand parallel wieder ein kaum überschaubares Rahmenprogramm statt, bei dem ein Event das nächste ablöste. Zum farbenfrohen Eindruck des diesjährigen Salone del Mobile passte auch das Wetter: Strahlender Sonnenschein ließ die ganze Stadt leuchten.

Please confirm your language in order to continue